POSITAL

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INTERBUS

interbus_encoder

Allgemeines

Der INTERBUS ist eine Entwicklung der Fa. Phoenix Contact. Die Spezifikation ist seit 1987 offengelegt, so daß INTERBUS-Komponenten inzwischen von über 200 Herstellern erhältlich sind. INTERBUS ist ein schnelles, universelles und offenes Sensor-/Aktor-Bussystem mit einem Master und mehreren Slaves. Datenübertragungsrate und Ausdehnung des Busses sind voneinander unabhängig. Die Brutto-Übertragungsrate beträgt 500 kBit/s, die Netto-Übertragungsrate beträgt 300 kBit/s. Bei speziellen Anwendungen mit Lichtwellenleiter sind Übertragungsraten von 2 Mbit/s erreichbar. Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 512 begrenzt.

Aufbau

Der physikalische Aufbau eines INTERBUS-Systems ist immer der eines Ringes. Der Bus wird als kompakter Strang immer einer Richtung folgend in der Anlage verlegt. Beginnend an der SPS-Masteranschaltung oder IPC-Masterkarte verbindet das Bussystem die jeweiligen Steuerungs- oder Rechnersysteme mit den in die Peripherie verlagerten Ein- und Ausgabemodulen. Der durch die Anlage verlegte Hauptstrang wird als Fernbus bezeichnet und überbrückt Entfernungen bis zu 12,8 km zwischen dezentralen Unterstationen. Vom Fernbus sind Nebenstränge (Stichleitungen) als Abzweige möglich. Diese werden - je nach Typ - als Installationsfernbus oder Lokalbus bezeichnet. Der Datenverkehr erfolgt nach dem Verfahren "Schieberegister mit Summenrahmenprotokoll" (in einem Datenzyklus werden alle Daten durch den Ring geschoben).

Merkmale

POSITAL-Winkelcodierer mit INTERBUS-Interface

Der absolute Drehgeber ist ein Fernbusteilnehmer. Die einzelnen Teilnehmer werden über ein Installationsfernbuskabel miteinander verbunden. Dieses Kabel trägt sowohl die vom Master her kommende als auch die zum Master zurückführende Busleitung. Der Anschluß des Drehgeber an den Bus erfolgt über zwei 9-polige Rundstecker. Eine Adressvergabe ist nicht notwendig, da die Adresse der einzelnen Teilnehmer durch ihre physikalische Position am Bus vorgegeben ist. Die Projektierung und Parametrierung kann z.B. mit der INTERBUS-CMD-Software oder mit PC-Works erfolgen.

Encoder-Profile

Von der Nutzerorganisation ENCOM sind drei Profile vorgegeben, die den reibungslosen Datenaustausch zwischen Endgeräten verschiedener Hersteller gewährleisten sollen: Fraba-Drehgeber sind in den Profilen K1, K2 und K3 lieferbar.